„Was ich euch zurücklasse, ist Frieden: Ich gebe euch meinen Frieden – einen Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann. Lasst euch durch nichts in eurem Glauben erschüttern, und lasst euch nicht entmutigen.“ Johannes 14,27

So oft machen wir uns Sorgen. Läuft es mal nicht so, wie wir es uns vorstellen, kommen schon die Ängste und klopfen an die Tür unseres Herzens. Sorgen und Ängste haben einen sehr zerstörenden Charakter. Sie haben folgende Eigenschaften:

  • Das Problem erscheint uns mit der Zeit immer grösser als es in der Wirklichkeit ist.
  • Je länger das Problem besteht, desto unlösbarer erscheint es uns.
  • Unsere Fantasie bläht das ganze Problem noch auf.
  • Gott wird im Vergleich dazu immer kleiner.
  • Wir verbeugen uns vor dem Problem, statt auf Gott und seine Möglichkeiten zu schauen.

Wenn wir den Sorgen in unserem Leben Raum geben, kreisen negative Gedanken wie die folgenden ungehindert in unserem Kopf:

  • Ich werde nie mehr gesund werden.
  • Ich werde nie mehr aus den Schulden herauskommen.
  • Ich werde nie mehr glücklich werden.
  • Ich werde nie den Partner fürs Leben finden.
  • Ich werde nie meinen Traumberuf ausführen können.
  • Ich werde nie…

Sorgen nehmen uns ein und beginnen nach und nach unser Leben zu bestimmen. Sie rauben uns zudem unsere Energie, Freude und Kraft, und sie produzieren Stress! Dieser wiederum kann verursachen, dass alles Mögliche in unserem Körper so richtig aus dem Gleichgewicht gerät. Stress lässt dich früher altern, er produziert Ausschläge, Magenschmerzen, Herzprobleme und andere Krankheiten. Im Endeffekt ist Stress nicht göttlich und schadet dir! Doch wie gehen wir jetzt mit all den Stresssituationen in unserem Alltag um? Wie begegnen wir der Agenda, dem Strom des Lebens und all unseren To Do’s? Ich denke es ist auch hier eine Frage unseres Fokus. Auf was schauen wir? Schauen wir auf alles, was um uns herum läuft, die Sorgen, die Ängste und die kleinlichen Gedanken?

Stress ist ja genauer untersucht eine Frage unserer Identität. Sind wir gestresst von unseren To Do’s, dann könnte es sein, dass wir das Gefühl haben, dass es ohne uns nicht geht und dass die Welt stehen bleibt, wenn wir nicht alles so machen können, wie wir es gerne hätten. Unser Drang nach Perfektion, nach Fehlerlosigkeit, den Menschen zu gefallen oder sogar Gott zu beeindrucken, führt uns in eine Abwärtsspirale von Stress. Auch die Angst, Nein zu sagen, Grenzen zu setzen und der innere Antrieb, bei jedem und allem dabei sein zu müssen, haben schlussendlich mit deiner und meiner Identität zu tun. Wer sind wir? Wer sind wir, wenn wir nichts mehr leisten und nichts mehr nachjagen können? Wir, du und ich, sind schlussendlich Kinder Gottes. Und unser Gott sagt zu dir und zu mir:

„Ich habe dein Leben in meiner Hand. Ich habe die Lösung für jedes Problem und ich bin die Ergänzung für jegliche Lücken in deinem Leben.“