„Ihm (Gott) der mit seiner unerschöpflichen Kraft in uns am Werk ist und unendlich viel mehr zu tun vermag, als wir erbitten oder begreifen können, ihm gebührt durch Jesus Christus die Ehre in der Gemeinde von Generation zu Generation und für immer und ewig. Amen.“ Epheser 3,20-21

Kürzlich habe ich die Geschichte von Tara Holland gelesen. Tara träumte seit sie ein kleines Mädchen war davon, eine Tages „Miss America“ zu werden. 1994 nahm sie am Miss-Florida-Wettbewerb teil und wurde Zweite. Sie beschloss, es im nächsten Jahr nochmals zu versuchen und wurde wieder Zweite. Sie war kurz davor den Mut zu verlieren und aufzugeben, doch sie tat es nicht. Sie hielt an ihrem Ziel fest. Statt die Flinte ins Korn zu werfen, beschloss sie, dass sie ihr Umfeld verändern müsste und zog nach Kansas. 1997 gewann sie den Miss-Kansas Titel. Noch im selben Jahr wurde sie zur „Miss America“ gekrönt. Tara Holland erlebte, dass ihr Traum Wirklichkeit wurde. Nach dem Wettbewerb wurde sie in einem Interview nach dem Geheimnis ihres Erfolges gefragt. Sie gab zu, dass sie kurz davor gewesen war, aufzugeben. Doch stattdessen hatte sie die Initiative ergriffen und hat sich Dutzende von Videoaufzeichnungen verschiedenster Wettbewerbe angeschaut, studierte und reflektierte sie, immer und immer wieder. Jedes Mal wenn sie zusah wie eine junge Frau zur Siegerin gekrönt wurde, sah sie sich selbst in dieser Situation. Sie stellte sich vor, wie sie die Krone empfing. Sie stellte sich vor, wie sie als Siegerin über den Laufsteg schritt. Wieder und wieder sah sie sich selbst als Siegerin. Und genau dies, sagte Tara, war der Schlüssel zu ihrem Erfolg. Ein anderer Reporter fragte sie, ob sie nervös gewesen sei, als sie vor Millionen von Fernsehzuschauern über den Laufsteg schreiten musste, während der Moderator den berühmten „Miss-America-Song“ sang. Ihre Antwort: „Nein, ich war überhaupt nicht aufgeregt. Wissen Sie, ich war schon tausendmal über diesen Laufsteg geschritten.“

Was siehst du, wenn du deine Augen schließt? Siehst du wie deine Träume Wirklichkeit werden? Siehst du wie deine Ehe wiederhergestellt wird? Siehst du den nächsten Erfolg in deinem Alltag? Siehst du wie Gott dir mit seinem Segen begegnet und dir eine Tür nach der anderen öffnet? Siehst du ein Bild deines Sieges?

Seit wir unsere Kirche gegründet haben, sehe ich vor meinem inneren Auge immer wieder, was Gott noch alles für Wunder tun wird und was wir noch alles zusammen mit unserem Gott erleben werden. Ich sehe wie Menschen aus der ganzen Region, aus der ganzen Schweiz in unsere Kirche kommen, um Gott anzubeten. Ich sehe neue Möglichkeiten, neue Ideen und neue Beziehungen, die auf uns warten. Ich sehe wie Kranke durch den Besuch unserer Kirche gesund werden. Ich sehe wie Beziehungen wiederhergestellt werden, Identitäten gefestigt werden, Menschen neue Hoffnung finden und ihr Selbstvertrauen und Glauben grösser wird. Ich sehe wie Menschen ihre von Gott gegebenen Träume entdecken. Ich sehe wie Jugendliche ihr Potential entfalten und ihre Talente zur Ehre Gottes einsetzen. Ich sehe wie Kinder in einem gesunden von positiven Werten geprägten Umfeld aufwachsen und ich sehe wie Gott durch unsere Kirche seine Größe zeigt.

Was du vor deinem inneren Auge siehst, die Bilder, die du dir machst, beeinflussen dich. Schlussendlich werden wir in unserem Leben erreichen, was wir über unserem Leben denken. Gehst du immer vom Schlechten aus, wird dein Leben von Niederlage und Versagen geprägt sein. Hast du jedoch ein Bild des Sieges, des Durchbruchs, der Wunder und eines Gottes, dem nichts unmöglich ist, wirst du die Wunder und den Segen von Gott erleben – in einem so unglaublichen Ausmaß, dass deine Gedanken und Vorstellungen gesprengt werden. Darum, male dir wieder ein Bild des Sieges, des Durchbruchs und der Sicht Gottes über deinem. Entwickle eine größere, positivere und neue Vision.